40 Jahre Diakonieverein Thurnau – Hutschdorf e.V.: Dank für vier Jahrzehnte gelebte Nächstenliebe

Mit einem feierlichen Gottesdienst und einem Festakt in der Tagespflege feierte der Diakonieverein Thurnau-Hutschdorf sein 40-jähriges Bestehen. Zahlreiche Mitglieder, Wegbelgleiter, Mitarbeitende, Ehrengäste sowie Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt und machten das Jubiläum zu einem eindrucksvollen Zeichen der Verbundenheit mit dem Verein. 

Den festlichen Auftakt gestalteten die Turmbläser des Musikvereins Thurnau, die den Gottesdienst musikalisch begleiteten und mit ihren feierlichen Klängen für einen würdigen Rahmen sorgten. 

Zu den Ehrengästen zählten Gudrun Reiß vom Diakonischen Werk Bayern, Staatssekretär Martin Schöffel, MdL, die stellvertretende Landrätin Christina Flauder sowie Erster Bürgermeister Martin Berneuther. In ihren Grußworten würdigten sie die herausragende Arbeit des Diakonievereins, der seit vier Jahrzehnten Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleitet, pflegt und unterstützt. Dabei hoben sie insbesondere das große ehrenamtliche Engagement sowie die stetige Weiterentwicklung des Vereins hervor. 

Einen besonderen Höhepunkt bildete der Rückblick auf die 40-jährige Vereinsgeschichte durch Norbert Lawatsch, der den Verein seit seiner Gründung als Kassier begleitet. Er erinnerte an die Anfänge im Jahr 1986, als 83 Gründungsmitglieder den Verein ins Leben riefen, um die häusliche Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen in der Region sicherzustellen. Bereits im Oktober 1986 nahmen die ersten Diakonieschwestern ihren Dienst auf. 

Was einst im kleinen Rahmen begann, hat sich in 40 Jahren zu einer modernen sozialen Einrichtung entwickelt. Heute stehen die ambulante Sozialstation und die 2018 eröffnete Tagespflege für eine umfassende, verlässliche Betreuung und Unterstützung von Menschen in der Region. 

Für sein außergewöhnliches Engagement wurde Norbert Lawatsch anschließend in besonderer Weise geehrt. Bürgermeister Martin Berneuther würdigte dessen 40-jährige ehrenamtliche Tätigkeit und lud ihn ein, sich in das Goldene Buch des Marktes Thurnau einzutragen – eine Auszeichnung für Menschen, die sich in besonderer Weise um die Marktgemeinde verdient gemacht haben.

Eine weitere hohe Ehrung nahm Dekanin Martina Beck vor. Sie verlieh Norbert Lawatsch das Goldene Kronenkreuz der Diakonie, die höchste Auszeichnung für langjähriges ehrenamtliches Engagement innerhalb der Diakonie. In ihrer Laudatio dankte sie ihm für vier Jahrzehnte unermüdlichen Einsatz, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein, mit denen er den Verein entscheidend mitgeprägt habe. 

 

Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein in den Räumen der Tagespflege nutzten die zahlreichen Gäste die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und Erinnerungen. Bei Snacks, Kaffee und Kuchen klang die Jubiläumsfeier in angenehmer Atmosphäre aus. 

Das 40-jährige Jubiläum machte eindrucksvoll deutlich, wie sich der Diakonieverein Thurnau-Hutschdorf in den vergangenen vier Jahrzehnten von einer kleinen Initiative zu einer unverzichtbaren sozialen Einrichtung entwickelt hat. Gleichzeitig war die Feier Ausdruck des großen Zusammenhalts und der Wertschätzung, die der Verein in der Bevölkerung genießt – und ein ermutigender Ausblick auf die kommenden Jahre im Dienst am Menschen.